Selbst Wasserwerfer können uns nicht stoppen

06.07.2019 13:30 von Chronicle Redakteur Martin

6. Juli

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

 

Selbst Wasserwerfer können uns nicht stoppen

Was immer sich böse Mächte ausdenken, uns am Kicken zu hindern, sie haben keine Chance. Heute probierten sie es mit Wasserwerfer. Erst auf der einen Hälfte, dann auf der anderen, dann mit vereinten Kräften von den Seiten, aber sie konnten nichts bewirken, wir kickten unverdrossen weiter. Manche von uns nutzten die unfreiwillige Dusche gerne um sich etwas abzukühlen, denn schon am Morgen war es schwül warm. Tom hätte wahrscheinlich lieber vor den Wasserwerfern kapituliert und das erste Spiel ausfallen lassen, denn dort wurde er auf einer beispielslose Leidenstour geschickt, die nur durch einen passiven Schuss unterbrochen wurde.

Bei schwül warmen Wetter trafen sich heute sage und schreibe (was hiermit getan ist) 19 VEB’ler zu ihrem Kick. Lange Zeit mussten wir allerdings auf die Leibchen warten, die Giuseppe mitgenommen hatte. Wir befürchteten schon Hell gegen dunkel spielen zu müssen, als doch noch Peter mit dem Rucksack erschien und Carmelo endlich mit dem Verteilen der Leibchen beginnen konnte.

Kaum war Carmelo fertig und wir spielbereit kam auch noch Matze, der damit Carmelos sehr ausgewogene Aufteilung gehörig durcheinander brachte. So ging es dann mit leichter Verspätung mit 10 Blauen gegen 10 Gelbe auf dem verkleinerten Großfeld los.

Die Gelben mit Wolfgang im Tor, Robert, Mäthes und Ali in der Abwehr und irgendwie davor mit Pellegrino, Markus, Martin, Arne und Lucky und vorne im Sturm mit Jörg hatten von Anfang an keine sinnvolle Struktur und Aufteilung.

Bei den Blauen hingegen mit Gernot im Tor, Peter, Dieter und Eugen in der Abwehr, Ludwig, Achim und Bllaca im Mittelfeld und vorne mit Carmelo, Tom und Matze stimmte von Anfang an alles. Die Blauen hatten Anstoß und mit dem Anstoß setzte die Bewässerungsanlage in der gelben Hälfte ein.

Wir ließen uns dadurch wenig stören, der direkte Weg durch die Mitte war damit erschwert, aber das hinderte die Blauen überhaupt nicht daran, sich gleich in der gelben Hälfte festzusetzen. Die Gelben hatten mit dem Wassersprenger schon mehr Probleme, aber auch so wäre ihr Spiel sehr bruchstückhaft gewesen.

Die Gelben kamen einfach nicht ins Spiel, alles ballte sich im Mittelfeld und vorne war Jörg alleine auf weiter Flur. Da sich die Gelben im Spielaufbau sehr viele Fehlpässe erlaubten und die Blauen sehr früh und sehr energisch pressten, kam kaum ein gelber Spielfluss zustande.

Diese Sorgen hatten die Blauen nicht, bei denen lief das Spiel wie am Schnürchen und auch der Wassersprenger konnte ihren Angriffswirbel nicht stoppen. So rollte Angriff auf Angriff auf Wolfgangs Tor zu und der Leidensweg des Tom’s begann.

Gleich bei einem der ersten Angriffe hatte Matze Tom wunderbar freigespielt. Matze lief weiter und war alleine vor dem beinahe leeren Tor, aber Tom schaffte es nicht, den Ball ein paare Meter weiter zu Matze zu spielen.

Aber es wurde noch viel schlimmer für Tom. Kurz danach spazierte wieder Matze leichtfüßig von rechts kommend durch die gelbe Abwehr und Tom lief sich in der Mitte frei. Wenige Meter vor dem Tor passte Matze genau in den Lauf von Tom, der nur noch das leere Tor vor sich hatte. Den Gelben stockte schon der Atmen und den Blauen kurz danach auch, denn Tom brachte das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Meter Entfernung doch mindestens einen Meter am Pfosten vorbei ins Aus zu schießen.

Frustriert sank Tom zu Boden, zog sich das Leibchen aus und wollte schon aufhören. Matze einziger Kommentar war: Tom das war kläglich, einfach nur kläglich. Aber dann spielte Tom doch noch weiter und sein Leidensweg setzte sich damit fort.

Denn kurz danach hatte Tom wieder eine RIESEN Chance und wieder vergab Tom diese kläglich. Bei den Gelben kam in dieser Phase so gut wie nicht zustande, zu umständlich und ungenau war ihr Spiel. Der Wassersprenger war inzwischen in der blauen Hälfte angegangen, aber daran lag es bestimmt nicht, dass die Gelben kaum in der blauen Hälfte waren.

Dann brachen die Gelben zum ersten Mal unter dem blauen Druck ein. Die Führung zum 1 : 0 war ein typisches blaues Tor in diesem Spiel, dem noch einige weitere, genauso kuriose Tore folgen sollten. Die Blauen hatten sich rechts durch gespielt und flankten kurz vor der Torauslinie halbhoch in die Mitte. Mäthes war mitgelaufen und der Ball sprang an seine Brust und von dort am verdutzten Wolfgang vorbei ins eigene Netz zur mehr als verdienten 1 : 0 Führung.

Als aber den Gelben endlich einmal ein guter Angriff gelang, lag der Ball plötzlich im blauen Netz. Über links lief der erste sinnvolle gelbe Angriff und er wurde dann nach rechts auf Arne verlagert. Arne flankte in die Mitte zu Jörg, der den Ball weiter hoch zu Markus leitete. Markus köpfte den Ball zum völlig überraschenden 1 : 1 Ausgleich der Gelben ins Netz. Ein Angriff, ein Tor, an Effizienz waren die Gelben nicht zu übertreffen.

Die Blauen beeindruckte das alles nicht und sie bleiben weiter spielbestimmend. Sie machten weiter Druck und Martin musste seinen Kopf und sein Cäppi riskieren um einen blauen Schuss gerade noch so über die Querlatte zu lenken.

Von nun an waren die Blauen nicht mehr zu bremsen. Die Gelben schwammen immer mehr, kamen kaum aus ihrer Hälfte heraus und produzierten einen Fehlpass nach dem anderen. So hatten die Blauen leichtes Spiel, aber auch das muss man erfolgreich zu Ende bringen.

Und dafür hatten die Blauen ihren Carmelo. Carmelo wurde in der Mitte angespielt und gegen seinen Schuss hatte Wolfgang keine Chance, die Blauen führten verdientermaßen 2 : 1.

Und dann halfen die Gelben den Blauen nach Kräften. Sogar Tom durfte seinen Leidensweg kurz unterbrechen. Ein hoher Ball segelte genau auf Wolfgang zu, der den Ball, da er aus der Sonne kam, aber nicht richtig fangen konnte und so prallte der Ball von Wolfgangs Brust an die Beine des vor ihm stehenden Tom und von dort ins Tor zum 3 : 1.

Mit diesem passiven Schuss hat Tom seinen Leidensweg kurz unterbrochen. Aber er war damit noch nicht zu Ende. Denn kurz danach kam Tom wieder kurz vor dem Tom völlig frei zum Schuss, aber Tom nagelte den Ball an den Außenpfosten, von wo aus er ins Aus flog. Grrrrr, Shit happens !!!!!

Aber damit war die gelbe Hilfe noch nicht beendet. Denn kurz danach flog ein eigentlich harmloser Schuss auf Wolfgang zu. Anstatt den Ball zu fangen, klatschte Wolfgang ihn zur Seite ab. Aber von dort kam Achim angerannt, der Ball flog auf seinen Körper und von dort ins Tor zur 4 : 1 Führung der Blauen.

Die Hitze wurde immer größer und das Spiel immer anstrengender. Das Spiel zog sich dahin und Jörg plädierte für eine Trinkpause, aber wir spielten einfach weiter. Das Spiel wurde nun etwas ausgeglichener. Die Gelben hatten sich gefangen und eine gewisse Struktur gefunden. Ali war nun nach vorne gewechselt und stattdessen Martin in die Abwehr. Das stabilisierte die Gelben etwas und so kamen nun auch mehr gelbe Angriffe zustande.

Aber richtig gefährlich wurden diese Angriffe selten. Gefährlich wurde es für die Blauen nur bei gelben Ecken. Zweimal kam Arne völlig frei zum Kopfball, aber beide Male war Arnes Kopfball zu ungenau und so konnte Gernot sie problemlos entschärfen. Auch Robert machte es da bei seinem Versuch nicht besser. Da wäre mehr drin gewesen.

Nur einmal waren die Gelben richtig gefährlich als ein Schuss von ??? im Netz zum 2 : 4 landete. Aber viel genutzt hat dies den Gelben nicht, denn sie leisteten sich mal wieder einen Fehlpass im Mittelfeld. Die Blauen nahmen das Geschenk dankend an und setzten links Carmelo mit einem Steilpass in Szene. Carmelo hatte freie Bahn und haute den Ball an Wolfgang vorbei zum völlig verdienten 5 : 2 Sieg der Blauen ins Netz.

In der Pause war schnell klar, das Spiel war zu unausgeglichen, wir musste wechseln. Zuerst wechselte Tom mit Martin das Leibchen, aber das war noch nicht genug, denn es gab noch einen Wechsel, Jörg und Matze tauschten die Leibchen. Mit diesem Doppelwechsel ging es dann in das 2. Spiel.

Dieser Doppelwechsel tat dem Spiel sehr gut, denn es war von Anfang an ausgeglichen. Die Blauen kamen nun nicht so leicht nach vorne und die Gelben hatten plötzlich einen gefährlichen Angriff. Das lag aber nicht an Tom, der nach seinem Stürmer-Leidensweg einen Arbeitsplatz in der Abwehr gewählt hatte.

Und trotzdem war der Anfang des 2. Spiels beinahe eine Kopie des ersten, wenigstens was die ersten beiden Tore betraf. Aber die erste richtig große Chance hatten die Gelben, als Pellegrino nicht zu stoppen war. Pellegrino zog ab, aber sein Schuss war zu unplatziert, denn er schoss genau den armen Gernot an.

Aber auch die Blauen machten Druck und Carmelo attackierte vorne rechts Robert (??). Carmelo konnte den Ball erobert und schoss knapp vor der Torauslinie aufs Tor. Und wie im ersten Spiel lief Mäthes in diesem Ball und drückte ihn am verdutzten Wolfgang vorbei zum 1 : 0 für die Blauen ins Netz. Sein zweites, unglückliches Eigentor heute, Shit happens !!!

Die Blauen waren nun leicht überlegen und das machte sie etwas leichtsinnig, wenigstens Peter auf der linken Seite. Gernot spielte dort Peter an. Peter wollte nun Dieter in der Mitte in Szene setzen. Aber Peter hatte das Trägheitsmoment von Dieter unterschätzt, denn sein Pass auf Dieter war viel zu steil. So konnte sich Markus den Ball schnappen und ihn ohne Probleme am zurücklaufenden Gernot vorbei zum 1 : 1 Ausgleich ins Netz setzen.

Das Spiel wurde nun sehr ausgeglichen, die Gelben gingen zum frühen Pressing über und so stockte das blaue Aufbauspiel merklich. Zudem machte sich die Hitze und der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Beine wurden schwerer und Martin machte sich schon Gedanken, wann wir endlich aufhören, es war schließlich schon 9:15 Uhr.

Aber es war gut, dass wir weiter spielten, denn die Gelben schenkten den Blauen wieder so ein kurioses Tor zum 2 : 1 (sorry, Detail hat der Chronist vergessen, die Hitze etc.).

Danach ging es dann sehr schnell und Martin war wieder hell wach. Aus dem Mittelfeld versuchten die Gelben Pellegrino steil zu schicken. Aber Martin ahnte den Pass und war nahe an Pellegrino dran. So kam Martin einen Tick früher an den Ball und haute ihn weit nach vorne. Dabei traf er leider auch Pellegrinos Fuß, der ihm dann etwas wehtat. Nur Dank gutem Zureden von Matze spielte Pellegrino dann weiter.

Der Ball flog in der Zwischenzeit ins blaue Sturmzentrum, wo Carmelo den Ball aufnahm, noch ein paar Schritte lief und ihn dann zum 3 : 1 neben dem Pfosten ins Netz haute. Kurz danach wurde Ludwig auf dem linken Flügel angespielt. Ludwig lief ein paar Schritte und schlug dann eine flache Flanke in den gelben Strafraum. Zum Erstaunen aller flog der Ball an Freund und Feind vorbei unberührt ins lange Eck zur 4 : 1 Führung der Blauen.

Auch die Gelben hatten in dieser Phase einige Chancen, aber ihre Schüsse waren zu ungenau und so flogen alle am Tor vorbei. Da hatten die Blauen einfach mehr Glück. Wieder einmal waren die Blauen im gelben Strafraum und die Gelben bekamen den Ball nicht weg. So flog der Ball zu Carmelo, der mit dem Rücken zum Tor stand. Der Ball spielte Ping Pong zwischen seinen Beinen und gedankenschnell haute Carmelo den Ball mit der Hacke zum 5 : 1 Sieg der Blauen ins Netz.

Endlich durften wir aufhören und trinken. Aber Martin störte diese Trinkerei mit seiner Aufforderung zu einem Mannschaftsfoto. Nach mehrmaligem Bitten waren dann alle versammelt und die Fotos konnten geschossen werden.

Nun endlich durften wir zu der Geburtstagsfeier von Ali und Robert im Pavillon gehen.

Servus beieinander,

nachdem ich meinen Geburtstag schon fast vergessen, und wir dem Robert seinen Geburtstag komplett vergessen haben, laden wir euch am kommenden Samstag nach dem Kick um 9.15 zu einem kleinen Umtrunk ein.

Die Lobesreden und Hymnen für unseren Robert können dann persönlich überbracht werden.

Der Robert und ich freuen uns schon.

              Mit sportlichem Gruß, Ali

 

So trafen wir uns alle im Schatten im Pavillon. Wolfgang v erteilte Sekt und O-Saft, während Robert für das Bier sorgte. Es gab Graukäse und eine spezielle Wurst aus dem Zillertal sowie Würstchen, Käsehappen, Karotten, Tomaten und einen Obazdan.

Aber zuerst stimmten wir die Ständchen für Robert und Ali an bevor wir uns an dem Buffet labten. So genossen wir die Feier während Wolfgang sich um die Organisation des VEB-Sommerfestes kümmerte, das nächsten Samstag bei ihm stattfinden wird.

hier die Videos vom Ständchen für Robert und das für Ali

Achim und Gernot erinnerten nochmals an unser Team beim Gröbenzeller Stadtradeln, also bitte dort fleißig alle geradelten Kilometer eintragen.

VIELEN Dank ihr Beiden !!!!

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 


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