Mit dem Anpfiff kam der Regenschauer

27.07.2019 13:45 von VEB Administrator

27. Juli

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

 

Mit dem Anpfiff kam der Regenschauer

Endlich hatten wir nach der erdrückenden Hitzewelle der letzten Woche wieder erträglichere Temperaturen. Und sogar Regen !!! Und uns Glücklichen des VEB hat der Regen sogar ganz besonders beschenkt. Denn er kam – ganz untypisch für den VEB – sehr pünktlich zum Anpfiff. Kaum rollte der Ball, öffnete der Himmel seine Schleusen und wir durften uns einer ausgiebigen Dusche erfreuen. Leider ging es damit aber auch mit den Blauen den Bach hinab. Und ein verhextes Tor durften wir auch noch bestaunen.

Bei endlich erträglichen Temperaturen zu Beginn der Sommerferien trafen sich heute 14 VEB’ler zu ihrem Kick. Und Ludwig mit den Leibchen war auch gekommen, sodass wir diesbezüglich keine Probleme hatten. Hinter dem Freizeitheim braute sich bedrohlich eine dunkle Gewitterwand zusammen und es blitzte einmal gefährlich nahe.

Aber das alles hielt uns natürlich nicht davon ab, den immer wieder auftauchenden Regenbogen zu genießen und vorallem Fußball zu spielen. Carmelo verteilte die Leibchen und so ging es dann mit 7 Blauen gegen 7 Gelbe los.

Die Gelben mit Gernot im Tor, Mäthes, Jörg und Peter in der Abwehr, Arne und Pellegrino im Mittelfeld und vorne mit Wolfgang, dem Ingo hatten Anstoß. Und mit dem Anstoß ergoss sich ein ca. 15 minütiger Regenschauer über den Platz. Aber daran alleine lag es nicht, dass die Blauen mit Wolfgang im Tor, Martin, Robert und Franz-Josef hinten, Achim und Ludwig im Mittelfeld und vorne mit Carmelo überhaupt nicht ins Spiel kamen.

Die Gelben trieben den Ball energisch nach vorne, Ingo kam frei zum Schuss und Wolfgang verbrachte seine erste Glanztat, indem er dieses Geschoss gerade noch reflexartig abwehrte. Und so ging es weiter mit dem Einbahnstraßen-Fußball, immer nur in Richtung blaues Tor.

Die Blauen kamen überhaupt nicht aus ihrer Hälfte heraus und die Gelben spielten nach Belieben auf. Nur Wolfgang hatten es die Blauen zu verdanken, dass dieses Spiel nicht innerhalb von wenigen Minuten wieder vorbei war.

Denn die Gelben hatten weiter große Chancen. Erst rettete Wolfgang gegen Ingo mit einer gewagten Fußabwehr, dann war Wolfgang gegen Pellegrino rettend zur Stelle. Nach ein paar Minuten hätte es leicht 3 : 0 oder gar schon 4 : 0 für die Gelben stehen können.

Und die Blauen ??? Die waren ausschließlich mit Abwehraufgaben beschäftigt und kamen kaum aus ihrer Hälfte heraus. So erlebte Gernot erst einmal einen sehr ruhigen Vormittag.

Das konnte man von dem armen Wolfgang wahrlich nicht behaupten. Dann verloren die Blauen vorne mal wieder den Ball und Pellegrino schickte Ingo wunderbar steil. Ingo überrannte die blaue Abwehr, tauchte alleine vor Wolfgang auf, der aus seinem Tor heraus gelaufen kam. Ingo spitzelte den Ball gekonnt zwischen Wolfgangs Beinen hindurch zum längst verdienten 1 : 0 für die Gelben.

Die Blauen hatten Anstoß, wussten damit aber nicht viel anzufangen. Sie verloren schnell wieder den Ball an die Gelben, die den Ball geschickt steil nach vorne spielten. Diesmal war es Pellegrino, der sich den Ball schnappte, alleine auf Wolfgang zulief und den Ball elegant an Wolfgang vorbei zum 2 : 0 einschob. Zwei Tore innerhalb einer Minute, die Gelben hatten sich den Frust von der Seele geschossen.

Erst ganz langsam kamen auch die Blauen etwas ins Spiel und konnten den einen oder anderen gefährlichen Angriff starten. Aber von Erfolg war das alles nicht beschert. Carmelo hatte die eine oder andere Chance, konnte sie aber nicht nutzen. Und auch Achim war da nicht besser, denn auch er vergab seine wenigen Chancen.

Die größte Chance hatte Martin, als ein Eckball von den Gelben zu kurz abgewehrt wurde und vor die Füße von Martin fiel. Martin legte sich den Ball zurecht und traf ihn optimal (was selten genug vorkommt). Aber seinem Jahrhunderttor (wie er es genannt hätte) stand Jörg im Weg, der den hoch geschossenen Ball gerade noch mit dem Kopf zur erneuten Ecke ablenkte.

Da machten es die Gelben schon deutlich besser. Wieder war es Ingo, der schön frei gespielt wurde, und gegen seinen Schuss hatte Wolfgang keine Chance, es stand 3 : 0 für die Gelben.

Von den Blauen war immer weniger zu sehen in diesem Spiel und die Gelben drehten immer mehr auf. Bald darauf erzielten sie das 4 : 0 durch Arne (??) ehe dann Pellegrino mit seinem zweiten Tor heute den verdienten 5 : 0 Sieg der Gelben sicher stellte.

Durch den Regen machten die einen im Trainerhäusl Pause und die anderen bei den gegenüber liegenden Bänken. So kam keine echte Wechseldiskussion auf und es ging unverändert in das 2. Spiel.

Und in diesem Spiel setzte sich fort, was sich schon gegen Ende des ersten Spiels angedeutet hat. Die Blauen verloren jeglichen Zugriff auf das Spiel. An einen vernünftigen Spielaufbau war nicht zu denken, da spätestens der dritte Pass ein Fehlpass war, meistens aber schon der erste.

So spielte sich das Geschehen hauptsächlich in der blauen Hälfte ab, an eine blaue Chance in diesem Spiel kann sich der Chronist beim besten Willen nicht erinnern. (Falls es doch eine gab, Sorry dafür).

Aber auch sonst konnte sich der Chronist an nicht mehr viel aus diesem Spiel erinnern. Die aufkommende Schwüle, die durch die nun durchbrechende Sonne aufkam, setzte nicht nur den körperlichen Kräften des Chronisten zu sondern auch den geistigen.

Die Gelben hatten wieder gleich zu Beginn einige sehr große Chancen, die Wolfgang aber wie im ersten Spiel meisterhaft vereitelte. Aber anders als im ersten Spiel ließ das 1 : 0 für die Gelben diesmal nicht so lange auf sich warten. Ingo, Pellegrino, Arne, Peter und Mäthes spielten die Blauen nach Belieben schwindelig und so fiel Tor um Tor.

Bald stand es 2 : 0, als Mäthes über rechts davon rannte. Mäthes flankte halbhoch auf den langen Pfosten, Ingo rannte in die Schussbahn, ohne den Ball aber zu erreichen. Aber diese Aktion reichte aus, um Wolfgang im Tor zu irritieren, sodass Wolfgang den Ball passieren ließ. So fand der Ball neben dem Pfosten seinen Weg zum 3 : 0 für die Gelben.

Bei den Blauen griff immer mehr Resignation um sich, denn ihnen gelang einfach überhaupt nichts mehr, egal was sie auch versuchten. Es war zum Verzweifeln. Und die Gelben machten sich das genüsslich zu nutzte. Sie spielten gekonnt ihr technisch einwandfreies Spiel, dem die Blauen nichts entgegen setzen konnten.

Die Gelben erhöhten leicht auf 4 : 0, ehe vor dem blauen Strafraum Arne umgerannt wurde und es einen Freistoß für die Gelben gab. Die Blauen bildeten eine 3 Mann Mauer, während sich Pellegrino den Ball zu recht legte. Pellegrino lief an und zirkelte den Ball ins Torwarteck in den Winkel zum völlig verdienten 5 : 0 Sieg der Gelben.

Nach dieser zweiten deprimierenden 0 : 5 Niederlage der Blauen war klar, wir MÜSSEN wechseln, so hat das keinen Sinn mehr. Also durfte Martin zu den Gelben und Peter zu den Blauen. So ging es dann in das 3. Spiel.

Und dieser Wechsel drehte wirklich das Spielgeschehen, denn plötzlich lief das blaue Spiel wundersam wie am Schnürchen während das gelbe Spiel merklich ins Stocken geriet. Wie ein Phönix aus der Asche erhob sich das blaue Spiel. Martin meinte schon, wo er spielt, da ist die Seuche und ganz falsch lag er damit nicht. Denn plötzlich waren die Blauen überlegen und bei den Gelben häuften sich Fehlpässe und Missverständnisse.

So gelang es den Blauen endlich Carmelo schön vor Gernots Tor frei zu spielen und schon stand es 1 : 0 für die Blauen, ihr erstes Tor heute !!! Dieses Tor gab den Blauen mächtig Auftrieb während sich bei den Gelben erste Verschleißerscheinungen bemerkbar machten. Arnes Schritte wurden langsamer und so fehlte den Gelben der letzte Biss.

Die Blauen hatten dagegen die zweite Luft und berannten nun Gernots Tor. Franz-Josef, der vorher beinahe ausschließlich Fehlpässe produziert hatte, wurde rechts angespielt. Franz-Josef nahm den Ball elegant an, lief in den gelben Strafraum und passte dann im richtigen Moment in die Mitte, wo Carmelo sich freigelaufen hatte. Jörg konnte Carmelo nicht entscheidend stören und so konnte Carmelo den Ball zum 2 : 0 für die Blauen im Netz versenken.

Dieses Tor beflügelte die Blauen noch mehr und machte die Gelben zusehends nachdenklicher. Die Gelben versuchten Ruhe in ihr Spiel zu bringen, aber ihre Beine wurden schwerer, sodass nur noch Ingo vorne anspielbar war und damit konnten die Gelben die Blauen nicht unter Druck setzen.

Ganz anders die Blauen, bei denen sich nun beinahe alle am Angriffsspiel beteiligten. Diesmal war es Peter, der über rechts kam. Peter schoss, Wolfgang verschätzte sich bei diesem Schuss und so schlug Peters Schuss zum 3 : 0 für die Blauen ein.

Dieses Tor machte die Blauen ein bisschen leichtsinnig und das darf man sich gegen einen angeschlagenen Pellegrino nicht erlauben. Die Gelben hatten Anstoß und spielten den Ball quer zu Pellegrino. Pellegrino sah, dass Wolfgang noch vor seinem Tor herum turnte (vollführte er noch einen Freudentanz ???) und haute den Ball von der Mittellinie neben dem Pfosten ins Netz zum 1 : 3. Das erste Mal haute, dass in einem Spiel beide Mannschaften ein Tor geschossen hatten !!!

Wolfgang protestierte leicht, er sei noch nicht bereit gewesen, aber er hatte keinen Erfolg damit, das Tor zählte. Dieses Tor gab den Gelben nun etwas Auftrieb und plötzlich lief auch ihr Spiel deutlich besser. So entwickelte sich ein beinahe ausgeglichenes Spiel. Pellegrino setzte zu einem gefährlichen Solo an, kein Blauer konnte ihn stoppen und auch Wolfgang war gegen den präzisen Schuss von Pellegrino machtlos, es stand nur noch 2 : 3.

Aber bevor bei den Gelben Euphorie aufkam erhöhten die Blauen den Druck. Und dieser beinahe permanente blaue Druck zeigte Wirkung bei der gelben Abwehr. Die gelbe Abwehr wurde immer konfuser und auch langsamer.

Wieder einmal bekamen die Gelben den Ball nicht richtig weg. Der Ball flog halbhoch auf Martin zu und Martin wollte ihn hoch und weit wegschlagen. Leider wurde nur ein hoch daraus, sodass der Ball knapp vor dem Strafraum bei einem Blauen landete. Carmelo wurde in der Mitte bedient und schon stand es 4 : 2 für die Blauen.

Aber so leicht gaben sich die Gelben nicht geschlagen. Auch sie verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen und sie wurden belohnt. Arne wurde links steil geschickt und nahm den Ball im Strafraum an. Die Gelben riefen schon lautstark SCHIESS aber Arne behielt die Ruhe und die Übersicht. Er sah den heran laufenden Pellegrino, legte ihm mustergültig den Ball quer auf und Pellegrino haute den Ball aus vollem Lauf unhaltbar für Wolfgang zum erneuten Anschlusstreffer zum 3 : 4 ins Netz. Damit hat Pellegrino sogar einen Hattrick erzielt in diesem Spiel.

Mehr aber war nicht drin in diesem Spiel für die Gelben, denn die Blauen waren einfach zu schnell vorne im Angriff. Und die Blauen waren wacher und flinker. Wieder einmal bekamen die Gelben hinten den Ball nicht weg. Jörg versuchte es, traf aber den Ball nicht richtig und auch Martin bekam keinen Zugriff auf den Ball. Dafür aber Carmelo, der den Ball neben dem Pfosten zum 5 : 3 Sieg der Blauen ins Tor stocherte.

Da es schon 9: 15 Uhr war, wollten die ersten schon total erschöpft aufhören, aber Jörg und einige andere waren noch fit und plädierten auf weiter spielen. So einigten wir uns besonders zum Leidwesen von Peter, Martin und Arne, aber auch noch dem einen oder anderen auf ein kurzes Spiel auf 3 Tore. So begann das 4. Spiel heute.

Aber um dieses Spiel zu beenden, musste eine Mannschaft erst einmal 3 Tore schießen. Und das war garnicht so einfach, denn Wolfgangs Tor war plötzlich verhext. Mäthes raffte seine allerletzten Reserven zusammen und setzte zu einem tollen Solo an. Über links trieb er den Ball energisch voran, umkurvte den ersten Blauen und dann den zweiten.

Am dritten Blauen kurz vor der Torauslinie bliebt Mäthes hängen, eroberte sich aber in einem gewaltigen Kraftakt den Ball zurück und flankte ihn in die Mitte zu Jörg. Jörg stand ein, zwei Meter alleine vor dem leeren Tor. Und zu seinem Entsetzen und dem seiner Gelben setzte Jörg diesen Ball nur an den Innenpfosten. Das wäre ein wunderbares Geburtstagstor geworden.

Kurze Zeit später kam Ingo über rechts, wurde angespielt und schoss aufs Tor. Aber auch diesmal prallte der Ball nur an den anderen Pfosten und von da zurück ins Feld. Ingo meinte frustriert, dass dieses Tor wohl verhext sei.

Aber auch die Blauen hatten ihre Chancen, konnten sie aber wie die Gelben zuvor auch nicht nutzen. So trieb das Spiel dahin, die Kräfte schwanden langsam, die Hitze stieg und das Spiel wurde immer zähflüssiger.

Exemplarisch dafür war die Szene, als Martin rechts angespielt wurde. Martin wollte den Ball stoppen, aber der Ball versprang ihm. Als Martin dem Ball hinterher rennen wollte, stolperte Martin über seine eigenen Füße und blieb platt auf dem Boden liegen.

Ein Blauer hat den Ball dann ins Aus geschlagen und so hatten die Gelben Einwurf. Der Ball kam zu Mäthes in die Mitte und vor dem Strafraum stehend hämmerte Mäthes den Ball zum 1 : 0 für die Gelben ins Netz. Da beschlossen wir, das Spiel zu beenden und schleppten uns mehr als das wir gingen zu den Bänken.

Trotzdem schafften wir es, der knappen Einladung von Jörg und Martin zu folgen

Vielen Dank, Martin. Bis Samstag. Kick mit unserem anschließenden Umtrunk.

So begaben wir uns alle zum Pavillion. Jörg sorgte mit Bier, Prosecco und O-Saft für die Getränke und Martin mit Pasten, Käseecken, Tomaten, Knackwürsten sowie Brezn und Partystangen für das Essen.

Franz-Josef stimmte die Geburtstagsständchen an und danach durften wir uns am Buffet stärken, was wir auch ausgiebig taten. Bllaca stieß dann auch noch zu uns, er hatte heute Morgen zu viel zu arbeiten und konnte so leider nicht kommen.

Hier die von Mäthes aufgenommen Videos der Ständchen für Jörg und von Martin

Robert weihte uns in die Tiefen seiner VEB-Aufstellungs-App ein und wir phantasierten schon, wie wir diese App für unseren Aufstellungsprozess verwenden könnten. So genossen wir die Feier und gingen anschließend hoch befriedigt nach Hause.

Vielen Dank ihr Beiden !!!

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 


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