Das Experiment ist heute gescheitert

04.05.2019 14:15 von Chronicle Redakteur Martin

4. Mai

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

 

Das Experiment ist heute gescheitert

Das Experiment, sich um 7:30 Uhr zu treffen, damit wir um 7:45 Uhr anfangen können, ist heute gescheitert. Denn Tom’s Mail vom letzten Wochenende, wo er diese Zeit als auch für die Zukunft verbindlich deklarierte, ist bei vielen untergangen. Aus anfänglich 7 gegen 6 wurden im Laufe des Vormittags 10 : 11 was zu viel Umorganisation geführt hat. Zudem durften wir heute schon wieder 2 neue Mitspieler begrüßen !!! Und wir diskutierten die Frage: „wann beginnt eigentlich ein Spiel?“.

Bei kaltem, aber trockenem Wetter trafen sich heute, erst einmal, 13 VEB’ler. Auch Matze, ein Ex-HVB-Kollege von Dieter, war mal wieder mit dabei. Zudem durften wir als ganz neuen Spieler Arne begrüßen, der von Peter von Huck (?? Den Namen hat der Chronist noch nie gehört) den Hinweis auf unsere VEB-Truppe erhalten hat. Da keiner der normalen Leibchen-Verteiler da war, wurde Dieter auserkoren, die Leibchen zu verteilen. So ging es dann mit 7 Blaue gegen 6 Gelbe los.

Die Gelben mit Gernot im Tor, Peter, Tom und Martin in der Abwehr, Flo und Jonas im Mittelfeld und vorne mit Wolfgang, dem Ingo hatten Anstoß. Aber sie wussten mit dem Ball nichts anzufangen und so hatten die Blauen mit Wolfgang im Tor, Eugen, Dieter und Claus in der Abwehr, Pellegrino und Arne im Mittelfeld und vorne mit Amir und Matze nach ein paar Sekunden den Ball.

Der Ball wurde steil auf den nach vorne eilenden Pellegrino gespielt, der den Ball annahm und einen Gelben nach dem anderen austanzte. Nach Flo war Tom dran, dann Martin und danach ließ Pellegrino mit einem platzierten Schuss Gernot keine Chance, es stand sehr früh 1 : 0 für die Blauen.

Dann erschien noch Markus und verstärkte die Gelben, sodass wir ab nun in gleicher Mannschaftsstärke spielten. Am Spiel änderte sie allerdings nichts, die Gelben wussten immer noch nicht, was sie mit dem Ball anfangen sollten, denn bei ihnen reihte sich Fehlpass an Fehlpass und Stockfehler an Stockfehler.

Ganz anders die Blauen, die ganz genau wussten, was man mit so einem Ball alles anfangen kann. Bei ihnen lief der Ball überlegt und sicher durch ihre Reihen. So fand das Spiel hauptsächlich in der gelben Hälfte statt und die Blauen hatten eine Chance nach der anderen.

Wieder wurde Pellegrino vorne angespielt, wieder ließ es alle sich ihm in den Weg stellenden Gelben elegant aussteigen und erzielte leicht das 2 : 0. Martin hatte bis dahin noch nicht einen Ball berührt.

Dann kamen noch Ludwig und Mäthes. Ludwig war ganz erstaunt, dass wir nicht wieder um 8:00 Uhr begannen, von der Fortführung des Experiments hatte er nichts mitbekommen. Mäthes ging zu den Gelben und Ludwig zu den Blauen.

Am Spiel änderte auch dies wenig, bei den Blauen lief alles wie am Schnürchen und bei den Gelben fast garnichts. Das bekam dann bald Martin schmerzhaft zu spüren. Wieder einmal herrschte höchste Not im gelben Strafraum, als Peterder Ball wegdrosch. Leider befand sich Martin in der Schusslinie und er bekam den Ball voll auf die Nieren. Schmerzverzerrt blieb Martin liegen, konnte aber bald wieder weiter spielen.

Die Blauen spielten weiter Katz und Maus mit den Gelben. Pellegrino schickte Arne steil und Arne ließ sich die Chance nicht entgehen, den Ball an Gernot vorbei ins Tor zu schießen zur hochverdienten 3 : 0 Führung.

Dann kam noch Plaka und er hat seinen 32 Jahre jungen kroatischen Freund Korat (wenn der Chronist seinen Namen richtig verstanden und geschrieben hat) mitgebracht. Das war nun eindeutig zu viel für das Halbfeld, auf dem wir spielten. Auf Anweisung von Pellegrino hin wechselten wir auf das Großfeld und schoben die Tore auf den 16’ner bzw. die 5-Meterlinie.

Zudem beschlossen wir eher impliziert, ein neues Spiel mit 0 : 0 zu beginnen. Plaka ging zu den Gelben und Korat zu den Blauen. Aber auch dieser neue Umstand ändert nichts an dem Spiel. Bei den Blauen lief alles beinahe perfekt und bei den Gelben beinahe garnichts. Auch als dann zu guter Letzt beinahe eine halbe Stunde nach Beginn Giuseppe eintrudelte (er hatte lange gearbeitet letzte Nacht) und die Gelben verstärkte, änderte sich nichts am Spiel. Nur, dass jetzt 11 Gelbe gegen 10 Blaue spielten.

Fast alles spielte sich in der gelben Hälfte ab, die Gelben kamen kaum raus aus ihrer Hälfte. Spätestens der dritte Pass war ein Fehlpass oder wurde von den Blauen abgefangen und so konnten die Gelben kaum einen vernünftigen Angriff starten.

Typisch für das gelbe Spiel war ein Freistoß, den Markus am blauen Strafraum herausgeholt hatte. Markus spielte den Ball quer und wollte Jonas anspielen, aber der Ball war zu ungenau und so konnten die Blauen den Ball leicht abfangen und einen gefährlich Konter einleiten. Statt einem Torschuss einen Konter einfangen, das war typisch für das gelbe Spiel.

Die Blauen beherrschten trotz Unterzahl das Spiel und erzielten bald das 1 : 0. Die Gelben bekamen die schnellen Blauen mit Amir, Matze, Korat und Pellegrino nie richtig in Griff und so spielten die Blauen die gelbe Abwehr eins ums andere Mal schwindelig. So auch beim 2 : 0 als Korat den Ball intelligent in den Lauf von Matze spielte. Matze überlief Tom und ließ Gernot keine Chance, es stand 2 : 0.

Dann erst gelang den Gelben der erste vernünftige Angriff. Mäthes wurde in der Mitte angespielt und er hämmerte den Ball an den Pfosten. Leicht ironisch bemerkte Markus, dass dies das erste Mal gewesen sei, dass den Gelben eine Ballstafette über fünft (!!!) Stationen geglückt sei.

Für die Blauen war dies selbstverständlich und sie toppten das beliebig, denn ihre Ballstafetten gingen meistens über deutlich mehr Stationen, ohne dass die Gelben entscheidend eingreifen konnten.

Und dann zeigte Korat, was für eine geniale Balltechnik er besitzt. Korat hatte sich zur Torauslinie vorgedribbelt, als sich ihm Tom in den Weg stellte. Überlegt lupfte Korat den Ball über Tom hinweg, lief leichtfüßig um Tom herum, schnappte sich den herunterkommenden Ball und legte ihn zurück auf Amir. Amir hatte keine Mühe, den Ball zum 3 : 0 zu versenken. Ein wunderschön herausgespieltes Tor.

So ganz ganz langsam kamen dann auch die Gelben besser ins Spiel. Meist über die linke Seite mit Peter, Plaka und Jonas trieben sie ihr Spiel nach vorne. So musste auch Wolfgang das eine oder andere Mal eingreifen.

Wolfgang spielte rechts raus auf Claus, der den Ball quer in die Mitte zu Dieter passte. Aber der Pass war nicht ganz optimal und so konnte Giuseppe sich einschalten. Giuseppe bedrängt Dieter erfolgreich und nahm ihm den Ball ab. Dabei fiel Dieter rücklings auf den Boden, Giuseppe hatte freie Bahn und versenkte den Ball zum 1 : 3 ins Netz.

Und dann erwischte es Martin noch zweimal. Beim ersten Mal wurde Eugen steil geschickt, aber Martin war einen kleinen Tick früher am Ball und schlug ihn weg. Dabei aber trafen sich Martin‘s und Eugen‘s Fuss in der Luft und Martin humpelte eine kurze Weile lange.

Kurz danach aber wurde es ernster für Martin. Die Gelben hatten Einwurf und Flo (??) warf den Ball zurück auf Martin. Da vorne keine freie Anspielstation war ließ Martin den Ball passieren um ihn in die Mitte zu spielen. Matze aber roch den Braten und ging blitzschnell dazwischen. Beim Überholen von Martin traf Matze Martin unglücklich am rechten Knöchel und Martin blieb längere Zeit schmerzverzerrt am Boden liegen.

Bei der Aktion hat sich Martin die Bänder am Knöchel gedehnt, konnte allerdings danach, wenn auch unter leichten Schmerzen, weiterspielen. Das ganze Ausmaß der Dehnung spürte Martin erst, als er wieder zu Hause war, dafür dann aber umso deutlicher, als er seinen geschwollenen und blauen Knöchel betrachtete.

Aber auch mit gesundem Knöchel hätte Martin das 4 : 1 nicht verhindern können. Wieder spielte Korat einen intelligenten Pass auf Matze und wieder hatte Gernot keine Chance, es stand 4 : 1. Mit dem 5 : 1 beendeten die Blauen dieses einseitige Spiel.

So ging es in die Pause und es war klar, so konnte es nicht weitergehen. Also wechselte Korat zu den Gelben und Flo ging zu den Blauen. So ging es dann nach der Pause in das 3. Spiel.

Und Korat tat den Gelben sehr gut. Wie gut, zeigte sich schon beim Anpfiff. Die Gelben hatten Anstoß, Korat bekam den Ball zugespielt und schlug eine hohe Bogenlampe in Richtung blaues Tor. Wolfgang bekam den Ball nicht zu fassen und so landete das Leder im Tor. Es stand 1 : 0, aber nur aus Sicht der Gelben. Die Blauen, besonders Ludwig, aber auch andere, protestierten heftig, dass sie bzw. Wolfgang noch nicht fertig gewesen wären und dass wir nun nochmals von vorne anfangen sollten.

Wir hatten somit das Thema: „Wann beginnt ein Spiel“, diskutierten dieses Thema nicht aus, was zur Folge hatte, dass es sich durch das ganze Spiel zog und auch am Ende des Spiels nicht gelöst wurde. Mit dieser Turbolenz begann ein sehr turbulentes 3. Spiel.

Durch Korat waren die Gelben nun gleichwertig. Ihr Spiel war plötzlich sehr strukturiert, besonders wenn sie über die linke Seite mit Peter und Plaka angriffen. So erspielten sich die Gelben nun einige Chancen und von den Blauen kam nicht mehr so viel. Und wenn, dann war die Abwehr um Peter und Tom meistens Herr der Lage.

Dann zeigte uns Giuseppe, was für ein Box-Spieler er ist. Giuseppe zeigt uns ja meistens, dass er sich in der Box am wohlsten fühlt. So auch heute. Laut Ludwigs Beobachtungen, die sich mit denen des Chronisten decken, hat Giuseppe die Box eigentlich nur für den Seitenwechsel verlassen. Die Gelben hatten sich links durchgespielt und passten quer in die Mitte. Dort war Giuseppe postiert, nahm den Ball an und schob ihn an Wolfgang vorbei zum 2 : 0 für die Gelben.

Und die Gelben blieben weiter deutlich am Drücker. Sie erspielten sich Chance um Chance und die Blauen konnten sich bei Eugen bedanken, dass nicht kurze Zeit später das 3 : 0 fiel. Es gab Ecke für die Gelben. Der Ball wurde hoch auf den zweiten Pfosten gespielt, wo Mäthes hochstieg und den Ball in Richtung Tor drückte. Aber Eugen stand neben dem Pfosten auf der Linie und konnte den Ball gerade noch abwehren.

Typisch für das blaue Spiel in dieser Phase war eine Ecke, die bald darauf folgte. Matze legte sich den Ball zurecht, Pellegrino eilte herbei um sich kurz anspielen zu lassen. Matze wollte Pellegrino auch anspielen, der ein paar wenige Meter vor ihm stand. Aber das missglückte und Matze schob den Ball an Pellegrino vorbei ins Toraus. Immerhin konnten die Gelben aus dieser Situation keinen schnellen Konter starten.

Aber ein paar Chancen hatten die Blauen in dieser Phase auch. Eugen kam vor dem gelben Strafraum an den Ball, lief noch ein paar Meter und schoss dann hart in Richtung aufs Tor. Der Ball wäre wohl am Tor vorbei geflogen, aber Claus stand in der Flugbahn des Balles. Geistesgegenwärtig schnippte Claus den Ball Richtung Tor und der Ball flog nur Zentimeter über das Lattenkreuz ins Aus. Da hatten die Gelben Glück gehabt.

Diese Glück brauchten die Gelben beim 3 : 0 nicht. Ingo wurde in der Mitte des Strafraums angespielt, nahm Fahrt auf, drehte nach rechts ab, umspielte ein, zwei Blaue, drehte sich dann plötzlich und schoss. Ingo traf die kleine Lücke zwischen Wolfgang und dem kurzen Pfosten und schon stand es 3 : 0 für die Gelben.

Von den Blauen ging weiter keine größere Gefahr aus und wenn doch, waren Peter und Tom zur Stelle, wenn auch manchmal im allerletzten Augenblick. Aber es reichte, um die blauen Angriffe unter Kontrolle zu haben. Und wenn doch mal ein Schuss durch kam, war Gernot zur Stelle und klärte die Situation.

Auf der anderen Seite nutzten aber auch die Gelben ihre Chancen nicht. Giuseppe hätte in dieser Phase das Spiel alleine entscheiden können, egal ob man das erste Tor dazu rechnet oder nicht. Noch mindestens zwei, drei Mal wurde Giuseppe in der Box angespielt. Jedes Mal stand er mehr oder weniger alleine vor Wolfgang, aber den Ball im Tor brachte er nicht mehr unter. Und auch Jonas hatte Pech, als sein Schuss nur an den Außenpfosten klatschte.

Da musste dann halt wieder Ingo ran, der mit seinem zweiten Treffer hintereinander die Gelben mit 4 : 0 in Führung schoss. Dann wurde es 9:00 Uhr und wie angekündigt verließ Pellegrino den Platz, er musste früher heim. Jonas wurde auserkoren, dafür zu den Blauen zu gehen.

Und dieser Wechsel ließ das bisherige Spiel total kippen. Plötzlich kam ein Riss in das gelbe Spiel und die Blauen drehten wieder auf. Bisher war das blaue Spiel sehr auf Pellegrino fixiert gewesen, nun wurde es variabler und damit kamen die Gelben nicht zurecht.

Zudem hatten die Blauen mit Jonas einen treffsicheren Torschützen bekommen, wie er kurz nach dem Wechsel bewies. Jonas wurde nach einer schönen Kombination vor dem Strafraum angespielt, nahm Maß und haute den Ball aufs Tor. Gernot kam zwar noch mit der Hand ran, aber der Ball zu scharf geschossen und schlug neben dem Pfosten zum 1 : 4 ein.

Die blaue Aufholjagd hatte damit begonnen. Beinahe zeitgleich mit Pellegrinos Abgang ging Korat die Luft aus. Er hatte lange nicht gespielt und somit trotz seiner Jugend wenig Kondition. Korat bewegt sich nur noch eher teilnahmslos und langsam am rechten Spielfeldrand auf und ab, am Spiel nahm er nur noch selten teil. Somit fehlte dem gelben Spiel ein wichtiger Mann, was sich negativ auswirkte.

Die Blauen drehten nun immer wehr auf und spielten die Gelben teilweise schwindelig. Das lag auch daran, dass das gelbe Mittefeld bei Ballverlust nicht schnell genug nach hinten zurückkam. So hatten die Blauen trotz Unterzahl immer öfters Überzahl vorne im Sturm und das verunsicherte die gelbe Abwehr immer mehr.

Wieder einmal herrschte dicke Luft im gelben Strafraum, als Tom an den Ball kam. Tom wollte den Ball ins Mittelfeld passen, aber sein Pass misslang und konnte von Amir abgefangen werden. Amir brachte den Ball unter Kontrolle und haute ihn platziert zum 2 : 4 ins Netz.

Das gab den Blauen noch mehr Auftrieb und sie setzten ihre Aufholjagd weiter erfolgreich fort. Immer wieder stürmten sie über beide Seiten auf Gernots Tor zu und wenn sie etwas präziser vorne gepasst hätten, wäre das 3 : 4 viel eher gefallen. So aber dauerte es eine Weile, bis Flo links völlig frei angespielt wurde. Flo nahm den Ball an und setzte ihn neben dem herauslaufenden Gernot zum  3 : 4 ins Netz.

Während dieser Zeit kam immer wieder die Frage nach dem Spielstand auf. Die Gelben bestanden auf das erste Tor, die Blauen ignorierten es und so fanden wir nie Konsens über den Spielstand. Aber das war nicht so wichtig, denn das Spiel lief auch ohne diesen Konsens schnell voran.

Wieder war Flo rechts frei gespielt worden und schoss aufs Tor. Der Ball prallte an den langen Pfosten, wo Martin postiert war. Aber der Ball sprang an Martin vorbei genau vor die Füße von Matze. Und der hatte keine Probleme, den Ball zum 4 : 4 Ausgleich ins Netz zu hauen.

Das golden Goal musste entscheiden, wenigstens aus Sicht der Gelben. Und die Blauen hatten dies kurze Zeit später auf dem Fuß. Jonas drang in den Strafraum ein und schoss. Zum Glück für die Gelben und zum Pech der Blauen stand aber Martin in der Schussbahn und konnte den Ball gerade noch kurz vor der Linie abblocken.

Auf der anderen Seite hatte Ingo die Chance auf das Siegestor, aber sein Schuss mit links strich knapp am Tor vorbei. Dann aber fand Giuseppe doch wieder zu seinen Torinstinkt zurück. Wie immer in der Box stehend wurde Giuseppe angespielt und diesmal gelang es ihm endlich wieder, den Ball an Wolfgang vorbei zum 5 : 4 Sieg der Gelben im Tor unterzubringen.

Wir hörten nach diesem Tor auf, da sich inzwischen zwei Jugendmannschaften eingefunden hatten. Nach dem Ende des Spiels ging die Diskussion über den Ausgang des Spiels weiter. Die Blauen bestanden auf Unentschieden, während den Gelben den Sieg für sich reklamierten. Da der Chronist auch ein Gelber war, schloss er sich der gelben Meinung an, wie ja in diesem Bericht deutlich zu lesen ist. Aber auch einen alternativen blauen Bericht mit deren Sicht wird veröffentlicht, wenn er denn eingereicht wird.

Arne hat es sehr gut bei uns gefallen, wie er auf Befragen kund tat und er wird gerne wieder kommen. Du bist herzlichst willkommen, Arne !!!

Hier der blaue Alternativbericht, verfasst von Dieter

Regeln zum Spielbeginn

Nach den zusätzlichen Erläuterungen des DFB zu Regel 8 (Beginn und Fortsetzung des Spiels) überprüft 

der SR vor dem Anstoss die Zahl der Spieler und die Anwesenheit der Torhüter. 

Diese müssen natürlich im Torraum stehen und nicht irgendwo auf dem Feld,

wie es gestern der Fall war. 

Ergebnis: Das letzte Spiel endete 4:4. 

Sportliche Grüße,

Dieter

 

Natürlich konnte dies von Seiten der Gelben nicht unkommentiert bleiben. Hier Toms Erwiderung in seiner unnachahmlichen Art

Hier noch ein offizielles DFB statement:

Die Anwesenheit der Spieler ist zu prüfen. 

So steht es in den Regeln - Allerdings ist durch körperliche Anwesenheit auch die Bereitschaft zum Spiel gegeben.

Die geistige Haltung ist vom Schiedsrichter folglich nicht zu prüfen. Kommt es zu Unaufmerksamkeit während des Spiels weil Spieler sich angeregt über ihre Freizeit unterhalten, statt zu spielen wird das Spiel ja auch nicht unterbrochen. 

Daher nochmals eine offizielle Klarstellung des DFB Regelrates... 

Sind alle Spieler auf dem Platz anwesend und wirken als wenn sie wüssten wo sie stehen, so ist zunächst eine hinreichende Voraussetzung für den Spielbeginn gegeben. Das mag beim verhandelten Fall des VEB manchmal schwer zu beurteilen sein, daher im Zweifel für die geistig anwesende und spielende Mannschaft. 

Falls sich eine Mannschaft über fussballfremde Themen unterhält, die letzten Kochrezepte austauscht oder was auch immer tut, so ist die Tatsache dass die andere Mannschaft nach angemessenen drei bis fünf Minuten das Spiel aufnimmt und nach fünf oder sechs Querpässen auch das gegnerische Tor anpeilt weder überraschend noch als unsportlich zu werten. 

Sollte die ratschende Mannschaft sich auf ein nicht ordentlich gestartete Spiel berufen, ist dies somit klar abzulehnen und eher eine Strafe wegen spielverzoegerung oder wegen ordnungswidriger Verwendung eines Fussballplatzes zum Kaffeeklatsch angemessen. 

Daher ist das Spiel im verhandelten Fall klar mit 5:4 zu werten. 

Viele Grüße an alle Fussballer und Kaffeeklatscher

Tom

Aber damit war noch lange nicht Schluss wie Martin mutmaßte

All diese Kommentare sind nun auch online, damit die Nachwelt sich unserer ernsten Probleme bewusst bleibt

 

Denn es ging munter weiter

Dazu passt folgendes Video:

https://youtu.be/WTgVZ9Zu7M8

Tor hat auch gezählt

Freue mich über den knappen Sieg der Gelben!!
Grüße, Peter

 

Darauf Dieter

da werden Äpfel mit Birnen verglichen. In Duisburg war das Spiel ja im vollen Gange. Wenn da einer

pennt, trinkt oder fotografiert (VEB!), zählt das Tor natürlich.

Tom: Natürlich ist es ein Problem, wenn Leute sich aus dem Bett schälen, ohne einen Anflug schlechten Gewissens, zu spät auf den Platz torkeln und erst noch ihre Träume analysieren. Aber vor Anpfiff nimmt der SR Blickkontakt zu den Torhütern ein und lässt sich signalisieren, dass sie bereit zum Spiel sind. 

Neige also nach wie vor dazu, ein 4:4 zu verbuchen.

 

Und natürlich kam auch dazu ein Kommentar von Tom

Hallo Dieter, 

Nun bist du es der äpfel mit Birnen vergleicht. 

Wir reden über das zweite (!!!) Spiel... 

Also nicht mit zu spät aufgestanden.

Vielleicht hast du das erste Spiel gar nicht mitbekommen? Wuerde vielleicht erklären warum deine Mannschaft so. Furios gewonnen hat :-) 

Jedenfalls handelt es sich um den wieder abpfiff nach halbzeit....wer da noch nicht wach ist sollte vielleicht wirklich lieber Kuchen backen... Kann er ja dann ab 9:30 vorbeibringen. Zu der zeit ratschen wir auch gerne und feiern den 5:4 sieg... 

Gruß Tom 

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 


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