Carmelo, Torverhinderer und Torschütze in einem

04.08.2018 13:00 von Chronicle Redakteur Martin

4. August

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

 

Carmelo, Torverhinderer und Torschütze in einem

Carmelo war heute unfreiwillig erst Torverhinderer und danach sehr freiwillig sehr ergiebiger Torschütze.  Wobei er bestimmt liebend gerne auf die Torverhinderung verzichtet hätte, besonders die dritte, die sehr schmerzhaft für ihn war. Aber Carmelo kam wenigstens auf eine positive Bilanz, die Robert bestimmt auch gerne vorgewiesen hätte. Denn Roberts Bilanz bezüglich Torverhinderung und Torerzielung war eindeutig negativ.

Die Hitzewelle hatte uns noch voll im Griff heute. Bei weit über 20 Grad und wolkenlosem Himmel trafen sich heute insgesamt 13 VEB’ler zu ihrem Kick. Am Anfang sah es aber garnicht danach aus, da tummelten sich erst sieben Mann auf dem Platz und das ohne Leibchen und vorallem Ball. Aber dann trudelten nach und nach mit wachsender Verspätung die restlichen VEB’ler ein wobei sich ein Run durch das Törchen entwickelte, um ja nicht der Letzte zu sein, der kommt. Wolfgang bildete dann den Abschluss und durfte so die Leibchen mit nach Hause nehmen. Markus verteilte dann die Leibchen und so ging es dann mit 7 Gelben gegen 6 Orangene los.

Die Gelben mit Dieter im Tor, Martin, Ali und Peter in der Abwehr, Ludwig im Mittelfeld sowie Carmelo und Wolfgang, der Ingo vorne begannen sehr flott. Die Orangenen mit Wolfgang im Tor, Robert und Eugen in der Abwehr, Pellegrino und Markus im Mittelfeld sowie Jörg vorne wurden gleich hinten rein gedrängt.

Die Gelben erspielten sich erste Chancen und hätten nach ein paar Minuten mit ein oder gar zwei Toren Vorsprung führen können. Ja, wäre da nicht immer Carmelo dem erfolgreich Torschuss seiner Gelben im Weg gestanden. Erst hatte sich Peter links durchgespielt, hatte vermeidlich freie Bahn und zog ab. Aber da stand Carmelo im Weg und blockte den Ball unfreiwillig ab. Der Ball flog Ingo auf der rechten Seite vor die Füße, der wiederum sofort abzog. Und wieder stand Carmelo dem erfolgreichen Torschuss im Weg und blockte auch diesen Schuss ab. Agggrrrrrrr !!!!! Als Torverhinderer hat Carmelo seine Rolle bestimmt nicht gesehen.

Aber noch viel schlimmer kam es kurze Zeit später für Carmelo. Wieder war Peter links durchgebrochen, zog diesmal aber nach innen und zog dann hart ab in Richtung zweiter Pfosten. Auch diesmal stand Carmelo unglücklich im Weg und bekam den Ball voll in die Niere. Schmerzverzerrt ging Carmelo zu Boden und blieb dort lange liegen. Zum Glück konnte er dann weiterspielen, aber vorallem war damit seine Leidenszeit als Torverhinderer beendet.

Dann aber kamen die Orangenen sehr gut ins Spiel, das sie schnell, ballsicher und weiträumig aufzogen. Obwohl in Unterzahl starteten sie erfolgreich einige Angriffe und hatten vorne beinahe immer eine freie Anspielstation, meistens in Person von Jörg. So kam auch Jörg zu sehr guten Chancen, aber Dieter reagierte exzellent und verhinderte mit phantastischen Paraden und Reflexen die Führung der Orangenen. Jörg war verzweifelt und die Gelben heilfroh über so einen tollen Torwart.

So stand es nach einiger Zeit erstaunlicher Weise immer noch 0 : 0, aber dann brach Ingo den Torfluch. Ausgangspunkt des Tores war ein weiter Pass von Ali steil auf Ingo, der sich den Ball schnappte, ein kluger Doppelpass mit Carmelo und schon hatte Ingo freie Bahn. Wolfgang hatte keine Chance, es stand endlich 1 : 0 für die Gelben.

Die Angriffe der Orangenen wurden nun noch energischer und trotz Überzahl brachte die gelbe Abwehr die Orangenen nie unter Kontrolle. Zu schnell und intelligent waren die Angriffe und so geriet die gelbe Abwehr immer mehr unter Druck. Zumal Peter seine Rolle sehr offensiv definierte und so manchmal hinten große Lücken hinterließ, in die die Orangenen mit viel Speed hinein stießen. Zunächst allerdings ohne zählbaren Erfolg.

Das Spiel ging nun trotz der Hitze flott hin und her, besonders Peter und die Orangenen liefen viel rauf und runter. Peter setzte Carmelo in der Mitte ein, der den Ball annahm und an Wolfgang vorbei ins neben dem Pfosten zur 2 : 0 Führung ins Tor schoss.

Das Tor befreite die Gelben, die nun wie aufgedreht aufspielten. Immer wieder kamen sie erfolgsversprechend vor Wolfgangs Tor vergaben aber ihre Chancen. Da sich bis auf Martin eigentlich alle Gelben an den Angriffen beteiligten, ergaben sich bei gelben Ballverlusten natürlich weite und vorallem freie Räume für die Orangenen.

So brachen immer wieder überfallartig Überzahl-Konter über Martin und Dieter herein. Aber noch konnten sich die Gelben auf Dieter verlassen. So wurde Jörg von Pellegrino wunderbar frei gespielt und tauchte alleine vor Dieter auf. Dieter kam blitzschnell aus seinem Tor heraus und konnte so Jörgs eigentlich platzierten Schuss gerade noch so zur Ecke leiten.

Kurze Zeit später kam es wieder zu so einem Überzahl-Konter. Diesmal kam Pellegrino von rechts und flankte exakt auf den zweiten Pfosten. Aber Dieter brachte mal wieder gerade noch die Hand an den Ball und konnte ihn so entscheidend ablenken, sodass Jörg ins Leere grätschte. Wieder gab es Ecke für die Orangenen.

Diese Ecke wurde von Martin abgewehrt, der Ball kam zu Ali, der ihn wieder steil nach vorne auf Ingo spielte. Diesmal lief Ingo alleine auf Wolfgang zu und schob den Ball an ihm vorbei zur 3 : 0 Führung. Statt 2 : 1 stand es plötzlich 3 : 0, ja so schnell kann es gehen im Fußball.

Peter träumte schon von einem „zu Null“ Sieg, aber er hatte die Rechnung ohne Martin beziehungsweise seinem Käppi gemacht. Denn beim ersten Tor der Orangenen leistete Martin die entscheidende Mithilfe.

Eine hohe Flanke segelte in den gelben Strafraum, die Martin mit dem Kopf bzw. dem Käppi auf seinem Kopf wegköpfte. Leider in die falsche Richtung, nämlich in die Mitte statt nach außen. In der Mitte stand Markus (oder war es Pellegrino), nahm den Ball gerne an und haute ihn mit Wucht an Dieter vorbei zum 3 : 1 ins Netz.

Das Spiel schien entschieden, als Carmelo kurze Zeit später das 4 : 1 erzielte. Aber da war halt immer noch Martin mit seinem unheilvollen Käppi. Wieder segelte eine hohe Flanke in den gelben Strafraum und wieder köpfte Martin den Ball weg. Diesmal nach außen, aber dort stand nur Pellegrino, der den Ball dankend annahm und ihn mit Wucht zum 2 : 4 ins Netz haute.

Damit war der Faden bei den Gelben gerissen und die Orangenen kamen immer besser ins Spiel. Den Gelben schlichen sich immer mehr Fehlpässe und Missverständnisse im Aufbauspiel ein und das rächte sich bitter. Ali unterlief im Mittelfeld ein Fehlpass, als er quer spielte und die Orangenen (Markus ??) sich den Ball schnappte. Ein Pass hinaus auf Pellegrino, der Martin auf sich zog. So war Jörg in der Mitte ganz frei, Pellegrino bediente ihn und Jörg hatte keine Mühe, den Ball zum 3 : 4 Anschlusstreffer über die Linie zu drücken.

Die Gelben wurden zusehends nervöser und auch müder, ihr schnelles und laufintensives Spiel forderte ersten Tribut. So kamen sie bei orangenen Angriffen nicht immer rechtzeitig zurück und eröffneten den Orangenen so viele Räume. So einen Raum nutzte Pellegrino, als er sich den Ball schnappte, den einen und anderen Gelben elegant umkurvte und Dieter dann mit seinem platzierten Schuss keine Chance ließ. Es stand plötzlich 4 : 4.

In der Zwischenzeit hatten sich einige Situationen ereignet, die einer der Beteiligten als Foul interpretierte. Der andere Beteiligte sah das nicht immer so und so ergaben sich die ersten Diskussionen, ob es nun ein Foul war oder nicht. Auch bei einem Foul kurz vor der gelben Strafraumgrenze gab es eine kleine Diskussion. Trotzdem entschieden wir auf Foul.

Markus führte den Freistoß blitzschnell aus und schlug den Ball auf den zweiten Pfosten zu Pellegrino. Der war völlig ungedeckt, da die Gelben nicht mit so einer schnellen Ausführung gerechnet hatten  und haute den halbhohen Ball mit einem artistischen Seitfallzieher am verdutzten Dieter vorbei zum eigentlich verdienten 5 . 4 Sieg der Orangenen ins Netz. Ein sagenhaft tolles Tor !!! Die Orangenen waren überglücklich über diese Wende im Spiel und den Sieg. Und die Gelben waren genauso frustriert über diese Wende und den Verlust des schon sicher geglaubten Sieges.

In der Pause gab es dann intensive Diskussionen über Fouls bei uns und den Umgang damit, ohne dass wir dazu zu einer Lösung gelangten. Zudem verkündete Markus, dass es mit ihm nicht mehr weiter ginge, seine Verletzung vom vergangenen Mittwoch brach wieder auf und machte ein Weiterspielen unmöglich. Nach kurzer Diskussion durfte dann Ali zu den Orangenen wechseln. Angesichts der nun geschrumpften Spielerzahl und vorallem der immer drückender werdenden Hitze entschlossen wir uns zur Verkürzung des Spielfeldes und rückten das hintere Tor vor auf die blaue Linie.

So ging es ins zweite Spiel. Den Gelben hat die Pause gut getan, denn sie starteten flott und ausgeruht ins zweite Spiel. Ihr Angriffsspiel klappte wieder ganz gut, zumal sie nun stets mit vier Mann angriffen. Ganz vorne war Carmelo, rechts Ingo und von links kam immer wieder Peter angerannt. In der Mitte lauerte Ludwig, sodass die Gelben meist einen freien Mann zum Anspielen hatten. Nur Martin blieb hinten, um Konter über Jörg zu verhindern.

Diese Taktik ging erst einmal ganz gut auf. Peter zog von links kommend in die Mitte und schoss. Carmelo stand wieder in der Schussbahn, nur diesmal realisierte Carmelo dies und ließ den Ball durch seine Füße passieren. Das irritierte Wolfgang im Tor so sehr, dass er den eigentlich harmlosen Schuss zur 1 : 0 Führung der Gelben passieren ließ. Pellegrino war sauer über dieses Torwartverhalten und auch über die eine oder andere defensive Aktion seiner Orangenen.

Aber all dies hinderte die Orangenen nicht, nun wieder mächtig aufzudrehen. Die Gelben erleichterten ihnen das aber mit nun wieder vermehrt auftretenden Ballverlusten im Aufbauspiel. So kamen die Orangenen immer häufiger zu Überzahlkontern, denn bei den Gelben war nur Martin noch hinten, während die anderen wie schon geschildert meistens im Angriff waren. So auch beim 1 : 1 Ausgleich der Orangenen, dem ein gelber Ballverlust vorne voraus ging und dann einen blitzartigen Überzahlkonter auslöste.

Die Hitze setzte uns aber nicht nur beim Laufen zu sondern dem einen oder anderen auch beim Abspeichern des aktuellen Spielstandes. So meinte Dieter nach dem Ausgleich, es stünde schon 2 : 1 für die Orangenen und auch gegen Ende Spiels wollten viele schon aufhören, obwohl erst das vierte Tor gefallen war. Wohl denen, die da einen einigermaßen verlässlichen Chronisten haben, auf dessen Aussagen zum Spielstand sich dann alle einigten.

Die Orangenen übernahmen nun das Kommando und setzten die Gelben gehörig unter Druck. Da die Gelben in der Rückwärtsbewegung noch viel Luft nach oben hatten (bzw. ganz wenig Luft in den Lungen) war es den Orangenen ein leichtes, die gelbe Abwehr (meistens also nur Martin) auszuspielen. Das eine oder andere Mal konnte noch Peter im letzten Moment retten, aber als Jörg dann frei stehend wunderbar angespielt wurde, war es geschehen. Jörg brauchte den Ball nur noch ins leere Tor schieben, was er auch elegant gemacht hat und schon stand es 2 . 1 für die Orangenen. Das von Dieter voraus geahnte 2 : 1 war gefallen.

Die Orangenen hatten nun leichtes Spiel und auch Markus, obwohl schon ausgeschieden, spielte noch indirekt für seine Orangenen mit. Markus stand neben Wolfgang am Pfosten und fachsimpelte wohl mit ihm über das Spiel und so. Markus hatte noch sein orangenes Leibchen an und das war es wohl, was kurz darauf Carmelo sehr irritierte.

Carmelo wurde  nach einem schönen Angriff der Gelben freigespielt, nahm den Pass an und drehte sich um seinen Bewacher herum. Carmelo hatte freie Bahn und wollte den Ball wohl ins Tor schießen. Aber da sah er einen weiteren Orangenen vor bzw. am Tor, nämlich Markus. Das muss Carmelo wohl so irritiert haben, dass er den Ball auch an Markus vorbei ins Aus schoss anstatt in die freie Ecke neben Markus. Markus hat danach sein Leibchen ausgezogen um ähnliche Irritationen zu vermeiden.

Beim 3 : 1 war die Hilfe von Markus dann aber nicht notwendig, dass machten die Orangenen auf dem Feld schon selber. Aber so leicht wollten sich die Gelben dann doch nicht geschlagen geben und mobilisierten nochmals ihre letzten Kräfte. Peter brach links durch und flankte hoch auf den zweiten Pfosten, wo sich Carmelo in die Luft schraubte. Carmelo erwischte den Ball optimal mit dem Kopf und drückte ihn zum 2 : 3 Anschlusstreffer an Wolfgang vorbei ins Netz.

Am Spiel selber änderte dieses Tor wenig, denn den Gelben unterliefen im Angriffsspiel einfach zu viele Abspielfehler. So kamen die Orangenen immer wieder leicht zu Überzahlsituationen vor dem gelben Tor. So auch beim 4 : 2, als drei (!!!) Orangene in Person von Pellegrino, Robert und Jörg auf den armen Martin zu rannten. Martin lief auf den ballführenden Pellegrino zu, der im richtigen Moment zu Jörg passte, der den Ball nur noch einschieben mussten.

Einige, besonders die Orangenen, meinten, damit sei der fünfte Treffer gefallen und begaben sich schon zurück zu den Bänken. Erst ein energischer Ruf von Martin und einigen anderen überzeugte sie davon, dass es erst 4 : 2 stand und wir somit weiterspielen durften bzw. mussten. Inzwischen war auch Gernot gekommen, um ja nicht Jörgs Umtrunk zu verpassen. Er stellte sich neben Markus an den Pfosten, um unserem Kick zuzuschauen.

So ging das Spiel unter genauer Bobachtung weiter und die Gelben gaben sich nicht geschlagen, denn wenn ihre Angriffe mal zu Ende gespielt wurden, waren sie auch gefährlich. So wurde Carmelo zentral vor Wolfgangs Tor angespielt. Es folgte seine typische Drehung um den Abwehrspieler nach rechts und Carmelo hatte freie Schussbahn. Und schon stand es nur noch 3 : 4.

Hoffnung keimte auf, aber das Spiel war trotzdem gleich nach dem Anschlusstreffer zu Ende. Denn die Orangenen nutzten die gelbe Freude über den erneuten Anschlusstreffer und schickten Pellegrino steil. Weit und breit war kein gelber Abwehrspieler zu sehen, Pellegrino rannte alleine auf Dieter zu, der aus seinem Tor heraus kam. Pellegrino tunnelte Dieter und hatten dabei Glück, denn Dieter berührte den Ball noch leicht, ohne ihn jedoch entscheidend ablenken zu können. So flog der Ball zum 5 : 3 Sieg der Orangenen ins Netz.

Die Hitze war inzwischen beinahe unerträglich geworden und obwohl es erst 9:10 Uhr war, wollten viele VEB’ler schon aufhören und zogen sich die Leibchen aus in der Hoffnung auf ein kühles Bier von Jörgs Umtrunk. Ingo und einige andere waren gegen diesen frühen Abbruch und sie setzten sich durch mit dem Versprechen auf ein kurzes Spiel auf drei Tore. Markus schnappte sich Martin ins Alter gekommene Digicam und hielt einige hoch interessante Szenen diesesmSpiels fest.

So ging es in das dritte Spiel und dieser Abbruch hatte den Orangenen wohl den „Zahn gezogen“, denn plötzlich brachten sie Orangenen kaum noch etwas zustande. Die Gelben witterten wohl ihre Chance auf den ersten Sieg heute in einem Spiel, besonders Peter war davon sehr angetan und so übernahmen sie sofort das Kommando.

Es waren kaum ein paar Minuten gespielt, als Peter von links kommend auf Carmelo passte, der den Ball halbhoch im Tor versenkte zur 1 : 0 Führung der Gelben. Die Orangenen kamen kaum noch richtig ins Spiel, es spielten eigentlich nur noch die Gelben.

Carmelo war auf die linke Seite ausgewichen und wurde dort angespielt. Carmelo nahm den Ball auf, drehte sich nach rechts und zog aus sehr spitzem Winkel ab. Obwohl Wolfgang am kurzen Pfosten stand, fand der Ball erstaunlicher Weise den Weg ins Tor. Ingo und einige andere konnten es sich nicht vorstellen, wie der Ball dies geschafft hatte, denn eigentlich war zwischen Wolfgangs Fuß und dem Pfosten kein Platz für einen Ball. Aber der Ball lag eindeutig im Netz, es stand 2 : 0.

Die Orangenen kamen nun doch langsam ins Spiel und erarbeiteten sich die ersten Chancen. Jörg verpasste knapp eine Flanke, als er alleine vor dem Tor war. Die weitaus größte Chance hatte aber Robert. Die Orangenen kamen über rechts und spielten den Ball in die Mitte, wo Robert sträflich alleine gelassen den Ball annehmen konnte. Robert hatte nur noch das leere Tor vor sich, aber ihm gelang das Kunststück, den Ball aus dem Lauf heraus über (!!!) das leere Tor zu hauen.

Aber damit Roberts Leidensweg noch nicht beendet, denn kurz danach verlor Robert den Ball an Ingo, der den Ball an Carmelo weiterleitete. Carmelo war alleine vor dem Tor und schon hieß es 3 : 0. Eigentlich wäre das Spiel nun zu Ende gewesen.

Da aber diese drei Tore sehr schnell gefallen waren, entschied Ingo, dass wir nun doch weiter auf fünf Tore spielen. Und keiner widersprach und so ging das Spiel weiter. Besonders Carmelo dürfte dies gefreut haben, denn er drehte nun richtig auf. Kein Wunder mit einem Hattrick im Rücken. Wieder war es Peter, der Carmelo in Szene setzte und schon hieß es 4 : 0.

Aber so leicht wollten sich die Orangenen nun doch nicht abschlachten lassen und verstärkten ihre Bemühungen um eine Ergebniskorrektur. Und sie wurden belohnt, als Eugen von rechts kommend den Ball mit voller Wucht an Dieter vorbei ins Netz zum 1 : 4 drosch.

Mehr aber war nicht drin für die Orangenen in diesem Spiel. Denn im Gegensatz zum ersten Spiel, wo die Gelben auch mit 4 : 1 geführt hatten, machten die Gelben diesmal den Sack zu. Wieder war es Peter mit seinem vierten Assist heute, der Carmelo einsetzte und Carmelo haute den Ball zum 5 : 1 Sieg der Gelben ins Netz.

Alle fünf Tore in einem Spiel, das passiert selbst Carmelo selten und umso stolzer war er über diese tolle Leistung. Das durfte er auch sein, besonders wenn man bedenkt, dass Carmelo zu Beginn der Spiele dreimal als Torverhinderer aufgetreten ist. So lautete seine Torerzielungs- und –Verhütung- Bilanz heute 9 : 3. Glückwunsch, das kann sich wahrlich sehen lassen !!!

So beendeten wir unsere Spiele wohl noch etwas vor der Zeit, nur dass diesmal niemand auf die Idee kam, auf die Uhr zu schauen und für ein weiteres Spiel zu plädieren. Nach der ersten Auffrischung unseres Flüssigkeitshaushaltes ging es dann zum Pavillon, wo uns Jörg anlässlich seines Geburtstags eingeladen hat.

Und Jörg ließ sich nicht lumpen. Mit O-Saft, Sekt und viel Bier sowie Pasten, Käseecken, Oliven und Würsten sowie Brezn verwöhnte uns Jörg. Aber wir hatten es uns auch verdient nach dieser Hitzeschlacht heute. Eugen stimmte das Geburtstagsständchen an und dann durften wir es uns so richtig gutgehen lassen.

Hier das Video des Geburtstagsständchens

Auch Tom war gekommen und wunderte sich, dass wir schon feierten und ob wir heute überhaupt gekickt hätten. Ja, wir haben gekickt und zwar wie. So ließen wir es uns schmecken und genossen die Feier.

VIELEN Dank Jörg !!!

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 


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