Heute hat es Spaß gemacht – bis kurz vor dem Torschuss

25.07.2020 14:00 von Chronicle Redakteur Martin

25. Juli

 

Der  VEB-Chronicle  meldet:

Heute hat es Spaß gemacht - bis kurz vor dem Torschuss

Die Gelben hatten heute ihren Spaß am Spiel. Wenn, ja wenn da nicht der blöde Torschuss gewesen wäre. Denn bis in den Strafraum hinein hatten die Gelben viel Spaß am Spiel. Der ließ allerdings rapide nach, sobald es darum ging, den Ball dann auch ins Tor zu schießen. Da war dann Schluss mit dem Spaß. Ganz anders die Blauen, die hatten auch noch Spaß nach dem Torschuss. Kein Wunder bei diesen Traumpässen, die die Blauen manchmal so spielten.

Bei herrlichem Sommerwetter trafen sich zu Beginn der Sommerferien erstmal 12 VEB’ler zu ihrem Kick. Dank der Sommerferien konnten wir sogar wieder z unserer gewohnten Zeit antreten, wie Peter uns wissen ließ.

Da morgen nach uns kein Training stattfindet, können wir den Spielbeginn wieder auf 8:00 legen. Bitte das Aufwärmen mit einplanen, damit wir pünktlich loslegen können.

Das Aufwärmen dauert etwas länger, was auch daran lag, dass Peter und Jörg von ihrem erfolgreichen Gespräch am Donnerstag mit dem SC berichteten. Peter sammelte die ersten Aufnahmeanträge ein und dann bemerkten wir, dass keiner die Leibchen verteilen wollte.

Dann endlich erbarmte sich Ludwig, schnappte sich die Leibchen und verteilte sie. Und dann kam noch auf seine typische gemütliche Art Guiseppe zu uns und so ging es dann mit 7 Gelben gegen 6 Blaue los.

Die Gelben mit Guiseppe im Tor, Martin, Wolfgang und Peter in der Abwehr, und davor mit Arne, Bllaca und Ludwig hatten Anstoß. Sie ließen den Ball an von Anfang an flott durch ihre Reihen laufen, nutzen den Raum und ihre Überzahl und setzten sich so in der blauen Hälfte fest.

Die Blauen mit Jörg im Tor, Mäthes und Frank in der Abwehr und davor mit Flo, Pellegrino und Wolfgang dem Ingo wurden also erst mal hinten rein gedrängt und mussten sich gefährlicher gelber Angriffe erwehren.

Sehr früh hätte es 1 : 0 für die Gelben stehen MÜSSEN !!! Ludwig wurde wunderschön in der Mitte angespielt und hatte freie Schussbahn. Jörg warf sich schon in Erwartung des Schusses auf den Boden, aber Ludwig schaffte es nicht, den Ball am liegenden Jörg vorbei zu bringen. Ludwig schoss halbhoch, aber Jörg reagiert phantastisch, raffte sich kurz hoch und wehrte den Ball mit den Fäusten ab.

Kurz danach hatte Ludwig wieder eine gute Chance, aber sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Dann aber erwachten auch die Blauen und griffen ihrerseits an. Und schon beim ersten blauen Angriff zeigte sich heute der Unterschied zwischen den Gelben und den Blauen. Die Blauen waren nämlich wesentlich effizienter im Torabschluss als die Gelben.

Die Blauen kamen über die linke Seite, wo Mäthes angespielt wurde. Martin deckte ihn nicht eng genug, sodass Mäthes genügend Zeit zum Flanken hatte. Mäthes sah auf der rechten Seite Pellegrino frei und schickte eine hohe Flanke dorthin. Der Ball segelte haarscharf über Bllacas Kopf hinweg. (Bllaca hatte sich die Haare wegscheren lassen, keine gute Idee in dieser Situation !!!) So landete der Ball beim heran stürmenden Pellegrino. Pellegrino holte aus und haute den halbhohen Ball volley genau ins lange Eck, es stand 1 : 0 für die Blauen. Aus einem Traumpass resultierte ein Traumtor.

Das Spiel wurde nun sehr ausgeglichen, die gelbe Überzahl spielte keine große Rolle mehr. Es war ein technisch sehr anspruchsvolles Spiel mit sehr wenig Fehlpässen oder Stockfehlern. Aber es zeigte sich bald ein sehr gravierender Unterschied in der Spielanlage der beiden Mannschaften.

Die Gelben standen hinten sehr kompakt und konzentrierten sich im Mittelfeld. Vorne in der Spitze war selten ein Gelber zu finden. So dauerte es immer einige Zeit bis die Gelben in die Nähe des blauen Strafraums kamen. Dazu waren viele Ballstafetten notwendig, was den Blauen genügend Zeit gab sich zu sortieren.

Ganz anders die Blauen. Aus einer kompakten Abwehr heraus spielten sie schnell und zielstrebig nach vorne, wo sich eigentlich immer eine Anspielstation fand. So schafften es die Blauen öfters, die doch etwas träge gelbe Abwehr zu überrumpeln.

Wieder griffen die Blauen schnell an. Aus der Mitte heraus spielte Frank (??) einen Traumpass steil auf den enteilenden Pellegrino. Arne kam nicht richtig ran an den Ball und an Pellegrino, sodass Pellegrino den Ball aufnehmen konnte und alleine auf Guiseppe zulaufen konnte. Guiseppe kam aus seinem Tor heraus, aber zu spät, sodass ihn Pellegrino überlaufen könnte und den Ball gerade noch vor dem Pfosten ins leere Tor drücken konnte zur 2 : 0 Führung. Wieder führte ein Traumpass zu einem Traumtor.

Die Gelben hatten weiterhin ihre Probleme mit dem Abschluss. Das lag auch daran, dass Jörg weiterhin phantastisch hielt und auch daran, dass die Gelben immer noch schlecht schossen. Als sie aber einmal präzise schossen, war auch Jörg geschlagen. Ludwig gelang es endlich mit einem platzierten Schuss, den Ball im Tor unter zubringen zum 1 : 2 Anschlusstreffer.

Die Blauen irritierte dieses Tor wenig, sie blieben bei ihrer effizienten und erfolgreich Spielweise. Diesmal erreichte ein langer, präziser Pass Ingo, der den Ball aus vollem Lauf an Guiseppe vorbei zur 3 : 1 Führung der Blauen ins Netz donnerte.

Guiseppe hatte dann genug von der, nach seiner Ansicht, stümperhaften Abwehrleistung seiner Gelben, die die Blauen immer wieder frei zum Schuss kommen ließen und ging raus aus dem Tor. Statt seiner ging nun Wolfgang ins Tor, am Spiel aber änderte dieser Wechsel nichts.

Die Blauen waren weiterhin schneller und effizienter, während die Gelben weiterhin viel Zeit für ihren Spielaufbau benötigten, weil jenseits der Mittellinie selten ein Gelber zu finden war, wenn die Gelben in Ballbesitz kamen. Und wenn sie mal vorne waren, hatten sie immer wieder Probleme mit dem Abschluss.

Peter war es dann, der von dieser Spielweise abwich, als ihm aus der Mitte heraus endlich mal ein guter Schuss glückte, und schon stand es nur noch 2 : 4. Wie man sehr viel effizienter Tore schießen kann, demonstrierten dann kurz danach die Blauen.

Die Blauen hatten Einwurf, der gut ausgeführt wurde. Mit nur einer Ballberührung wurde Mäthes links angespielt. Mäthes überlief Martin und donnerte den Ball mit dem linken Außenrist unhaltbar für Wolfgang ins lange Eck. Wieder so ein Traumtor der Blauen.

Als Dank für dieses Tor durfte Mäthes dann ins blaue Tor und Jörg ging dafür in die Spitze. Von so einer Spitze konnten die Gelben nur träumen, denn Jörg besetzte diese Position stetig, war stets anspielbar und immer gefährlich.

Pellegrino war es dann, der diesem Spiel mit seinem Tor zum 5 : 2 Sieg der Blauen ein Ende setzte. Bei den Blauen war beinahe jeder Schuss ein Treffer. Mit dieser Effizienz hätten die Gelben das Spiel früh und hoch gewonnen. Haben sie aber nicht !!!

So ging es in die verdiente Pause, denn inzwischen war der Himmel so gut wie wolkenlos und die Hitze nahm ständig zu. Bei den Gelben ging nun Martin ins Tor und so ging es dann ins 2. Spiel.

Am Spielgeschehen änderte dieser Wechsel wenig, obwohl die Gelben es flott begannen. Wie schon im 1. Spiel setzten sie sich früh in der blauen Hälfte fest. Und wieder war es Ludwig, der drei große Chancen hatte.

Wie schon im ersten Spiel wurde Ludwig zentral frei vor dem Tor angespielt. Ludwig drehte sich und hatte nur noch Mäthes im Tor vor sich. Mäthes warf sich zu Boden, aber Ludwig schaffte es wieder nicht, den Ball über den liegenden Torwart hinweg ins Tor zu befördern. Mäthes reckte sich nach Ludwigs Schuss und konnte ihn parieren.

Bei seinen anderen beiden Chancen schoss Ludwig zu ungenau und setzte den Ball jeweils knapp am Tor vorbei. Da hätten die Gelben schon deutlich führen können. Wie man präzise schießt und dabei auch ins Tor trifft, zeigten uns dann kurz danach die Blauen. Ingo wurde rechts steil geschickt, von seinem Gegenspieler Guiseppe war weit und breit nichts zu sehen. Ingo nahm den Ball auf und donnerte ihn an Martin vorbei ins lange Eck zum 1 : 0 der Blauen.

Wolfgang verletzte sich dann leicht am Oberschenkel und ging statt Martin ins Tor. Und der arme Wolfgang hatte einen schlechten Einstand, denn kaum war im Tor, donnerte ihm Ingo einen Ball ins Netz zur 2 : 0 Führung.

Aber kurz danach zeigte uns Wolfgang, dass er auch ein sehr guter Torwart sein kann. Pellegrino wurde rechts angespielt, nahm Tempo auf und donnert den Ball halbhoch aufs Tor. Reaktionsschnell riss Wolfgang die Fäuste hoch und lenkte dieses Geschoß um den Pfosten.

Auf der Gegenseite klebte Ludwig weiterhin das Pech an den Schuhen, als er in aussichtsreicher Position den Ball nur an den Pfosten setzte. Da war mehr drin gewesen. Auf der anderen Seite machte es Pellegrino allerdings auch nicht besser, als er aus der Mitte heraus den Ball an den Außenpfosten schoss.

Dann endlich, endlich konnten die Gelben ihr Schusspech (oder Unvermögen ???) beenden. Peter hatte sich nach einer längeren Ballstafette rechts freigespielt und lief aufs Tor zu. Mäthes kam heraus, um den Winkel zu verkürzen, aber Peter schaffte es, den Ball an Mäthes vorbei zu spielen zum mitgelaufenen Ludwig. Ludwig fuhr dann etwas überrascht sein Bein aus und bugsierte den Ball über die Linie zum 1 : 2 Anschlusstreffer.

Später im Spiel gab es zwei, drei ähnliche Situationen, aber diese konnten die Gelben nicht so erfolgreich nutzen wie diese und so verpufften diese guten Chancen.

Aber die Blauen blieben einfach die gefährlichere Mannschaft. Immer wieder kamen sie blitzschnell in den gelben Strafraum und sorgten dort für Verwirrung. So flog ein gefährlicher, halbhoher Schuss auf das gelbe Tor zu. Martin stand in der Flugbahn, riss sein rechts Knie hoch und blockte den Schuss so ab. Der Ball fiel dann genau Frank vor die Füße, der sofort abzog und den Ball neben dem Pfosten zur 3 : 1 Führung der Blauen ins Netz setzte.

So langsam schlichen sich nun doch vermehrt Fehlpässe in den Spielaufbau beider Mannschaften, sodass man öfters Flüche oder ein „Oh NEIN !!!“ oder so über den Platz schallen hörte. Es gab also nicht nur Traumpässe heute.

Die Gelben spielten weiter ihr umständliches Spiel. Selbst Überzahlsituationen mit zwei oder drei gegen einen konnten die Gelben nicht erfolgreich zu Ende spielen, zu umständlich war ihre Spielweise und zu wenig schossen sie einfach mal aufs Tor anstatt den x-ten Querpass zu spielen.

Peter gelang es dann endlich dieses umständliche Spiel zu beenden und den Ball zum 2 . § Anschlusstreffer im Netz unterzubringen. Wie man effizient Tore schießt, zeigten uns dann kurz danach die Blauen. Diesmal war es Jörg, der zentral freigespielt wurde. Ein Steilpass auf Jörg, Jörg lief sich frei, nahm den Ball mit und setzte ihn am heraus laufenden Wolfgang vorbei neben dem Pfosten zur 4 . 2 Führung ins Netz.

Schon wieder stand es 4 : 2, aber diesmal wollten die Gelben mehr und sich nicht so leicht geschlagen geben wie im 1. Spiel. Die Gelben griffen weiterhin auf ihre etwas umständliche Weise an und nach vielen Ballstafetten landete der Ball auf der linken Seite bei Ludwig. Ludwig erspähte eine kleine Lücke und es gelang ihm, den Ball in diese Lücke durch Freund und Feind hindurch neben dem Pfosten zum 3 : 4 Anschlusstreffer ins Netz zu setzen.

Peter aber wollte noch mehr und spornte seine Gelben an, weiter dran zu bleiben. Ein Tor noch, dann steht es Unentschieden und dann ist alles möglich. Guiseppe hatte dann die große Möglichkeit auf den Ausgleich, aber auch er setzte den Ball nur an den Außenpfosten.

Bevor aber die Gelben zu sehr ins Schwärmen gerieten, machten die Blauen den Sack zu. Pellegrino (??) war es, der mit einem trockenen Schuss zum 5 : 3 Sieg der Blauen dieses Spiel beendete.

Obwohl noch knapp 10 Minuten Zeit gewesen wäre, beendeten wir unsere Kicks heute. Die Hitze hat ihren Tribut gefordert und wir nutzten die Zeit, um noch den einen oder anderen Aufnahmeantrag für den SC auszufüllen.

 

 

Hier die Bildergalerie dazu

 


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